folgediskussion: neid

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Re: folgediskussion: neid

Beitragvon Verena » 11. Mai 2013, 17:28

stachelfisch hat geschrieben:das gefühl: ich gönne es dir wirklich, ich hätte es aber auch wirklich gerne... wie heißt das?


einen Wunsch haben, Etwas herbeisehnen gehört zu dem Gefühl Sehnsucht denke ich

:scratchhead:
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Re: folgediskussion: neid

Beitragvon stachelfisch » 11. Mai 2013, 19:37

mhm.... muss mal nachdenken.
sehn sucht und neid... ich glaub, die ham viel mitnander zu tun. oder?
ihr mich auch
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Re: folgediskussion: neid

Beitragvon ..... » 13. Mai 2013, 22:39

Ich hatte hier geschrieben, aber irgendwie sollte es nichts sein.. die software ließ mich nicht, weil ich keinen BBcode benutzen darf. Nur hatte ich keinen..

Ok neuer Versuch.

Neid ist nicht unbedingt schlecht. Neid weckt ein Bedürfnis in mir, etwas auch haben zu wollen. Dieses kann mich anspornen, dem nachzueifern und zu erreichen.

Sich ausggeschlossen fühlen, ist für mich eine Form.. Oder wieso bekommt gerade die das... und ich nicht.. das wäre nicht gönnen. und nun ja, das ist dann eher negativ.

Aber ich kann es jemanden gönnen und dennoch auch haben zu wollen und mich leicht ärgern, dass ich das gerade nicht habe. Aber das kann ja ein Ziel für mich sein
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Re: folgediskussion: neid

Beitragvon anderergast » 14. Mai 2013, 19:37

..... hat geschrieben:Dieses kann mich anspornen, dem nachzueifern und zu erreichen.

Ja. kann.
Allerdings glaub ich, um das als Ansporn nutzen zu können, braucht man Zuversicht. Oder zumindest Hoffnung.
Dass man das auch erreichen kann.

Ich glaube, wenn man die Zuversicht nicht hat, dann kann das schon eher bedrückend sein.
Und wenn man nicht mal mehr die Hoffnung hat, jemals "dort" (also wo man den andern sieht) ankommen zu können,
dann spornt der Neid auch nicht an.
Und nutzen kann man den dann auch nicht.
Weil dann spürt man nur ein Bedürfnis, ohne Aussicht auf Erfüllung.
Und das kann dann schon mal mehr als "leicht ärgern", nicht?
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Re: folgediskussion: neid

Beitragvon kitsune » 14. Mai 2013, 21:46

..... hat geschrieben:Ich hatte hier geschrieben, aber irgendwie sollte es nichts sein.. die software ließ mich nicht, weil ich keinen BBcode benutzen darf. Nur hatte ich keinen..

da war irgendn komischer bug drin.
ich hoffe das macht nun keine probleme mehr.
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Re: folgediskussion: neid

Beitragvon .... » 15. Mai 2013, 01:22

Weil dann spürt man nur ein Bedürfnis, ohne Aussicht auf Erfüllung.
Und das kann dann schon mal mehr als "leicht ärgern", nicht?


eher traurig. Und natürlich kommt es immer drauf an, um was es geht. Da wird es kein Patentrezept geben. Das was ich unbedingt haben will, kann für den anderen total Blödsinn sein, der mir dann sagt: lass die doch.

Gut ich bin so aufgewachsen, dass ich das meiste nicht bekommen werde und das es immer Dinge gibt die noch besser sind. Neid als Missgunst kenne ich nicht so unbedingt.

Es gibt das eben auch, keine Aussicht auf Erfüllung, das ist traurig. Und mein eigenes Ziel vielleicht zu anspruchsvoll.. als nicht generell, sondern in dem Fall für mich?

Nutzt es mir was, neidisch zu sein? Ja wenn ich das anstreben kann und auch erreiche, dann ja... aber ansonsten nutzt es wenig. Ich kann nur mit dem handeln, was ich habe oder zu erreichen schaffe.

Das andere eine schönere stabilere Kindheit hatten, freut mich eher und das ich das nicht hatte und auch nie haben werde... (denn die ist ja um) macht ich eher traurig für meinen Fall und es spornt mich an, wenigstens jetzt etwas für mich zu sorgen.

@Kitsune

Mal schauen, so oft will ich ja gar nicht hier sein. Aber danke fürs kümmern
Zuletzt geändert von stachelfisch am 15. Mai 2013, 08:04, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: namen des gastes eingefügt
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Re: folgediskussion: neid

Beitragvon Gast » 15. Mai 2013, 08:03

... hat geschrieben:Sich ausggeschlossen fühlen, ist für mich eine Form.. Oder wieso bekommt gerade die das... und ich nicht.. das wäre nicht gönnen. und nun ja, das ist dann eher negativ.
meinst du? ist da nicht so ne art sehnsucht (verena, ich denke das trifft es ganz gut ) drin, das auch gerne haben zu wollen? nicht ausgeschlossen, sondern miteinbezogen zu sein?
nur kannst du das nicht immer ändern. du kannst dich auf den kopf stellen und mit dem hintern fliegen fangen, aber wenn dich einer nicht dabei haben will, dann will er nicht. also kannst du , trotz neid, sehnsucht und bemühen, doch nicht alles erreichen.
so wie z. b. auch den schon erwähnten lottogewinn. du kannst zwar die chancen erhöhen, indem du öfter spielst, aber eine garantie hat es dann noch immer nicht. und manchmal hast du nichtmal die richtigen voraussetzungen - sprich: du hast kein geld zum spielen.
das leben ist ungerecht, von beginn an. manch einer hat scheiß karten. is halt so, pech. von anfang an keine chance.
und manch einer hat die hand voller asse -nur dass die welt schach spielt.

neid auf was vergangenes, das ist ein neuer aspekt. ich bin nicht neidisch auf die kindheit von irgendwem, der behütet bzw in einer heilen familie aufgewachsen ist. ich bin nicht neidisch, dass jemand schon länger her was gutes erlebt hatte. ich bin höchstens - aber nur dann, wenn es mir in dem moment nich gut geht - sauer auf die welt, die so ungerecht ist. weil der andere kann nichts für sein glück - ebensowenig wie ich für mein pech. zumindest was sachen angeht, die ich nicht selber entschieden habe.
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Re: folgediskussion: neid

Beitragvon vogel » 15. Mai 2013, 11:47

hmmm, langer text jetzt, ich glaub er geht auch ein bisschen am thema vorbei, es ist viel eigenes nachdenken weil ich in der neidproblematik grade sehr drinstecke und versuche die verwicklungsschleifen die die vergangenheit in mir hinterlassen hat nachzuvollziehen. ich weiß noch nicht ob ichs ab dem gespoilerten stehen lassen kann ehrlich gesagt, zumal ich mir unsicher bin ob es für irgendjemanden außer mir einen nutzen hat.

..... hat geschrieben:Sich ausggeschlossen fühlen, ist für mich eine Form.. Oder wieso bekommt gerade die das... und ich nicht.. das wäre nicht gönnen. und nun ja, das ist dann eher negativ.


und negatives darf nicht sein?
muss weggedrückt werden?
....
also meiner erfahrung nach ist "negatives" teil von jedem menschen und die die es am weitesten von sich wegschieben, leben es eben verdeckt aus.

versteckt:
ich würd mich meine_r vorredner_in anschließen. grade auch in dem beispiel. ich war bis ich 19 war immer diejenige "außen vor" und bin es in bestimmten apekten immer noch, weil ich mich in dieser situation einfach auch eingerichtet hatte, einrichten musste um zu überleben und es schmerzhaft und anstrengend ist das was ich früher unbedingt an schutz brauchte nun zu ändern und anzupassen. ich versuche es nun seit 14 jahren und es dauert und dauert, weil ich einfach 'n total kompliziertes verhältnis zu menschen bekommen hab und das supertief sitzt.
ja da ist viel sehnsucht und manchmal auch wut und manchmal auch missgunst. manche hatten es einfacher, haben erlebt wie es ist dass freundschaften tragen, wie man als kind mit den anderen unbeschwert spielt, wie man in der pubertät grenzen testet und geheimnisse teilt, wie generell sich aufhält wo andere menschen sind ohne zwang und ohne angst haben zu müssen. wie es ist sich auf andere beziehen zu können und dass andere sich auf einen beziehen ohne böse absichten und so. und dann macht es mich manchmal wütend, dass ich mit meinen erfahrungen anscheinend nirgendwo sein kann, dass inzwischen alles paletti läuft wenn es mir gut geht aber wenn es mir doof geht ich wieder zum alien werde auf diesem planeten und perle ab an allen wohlfühlgruppen dieser welt.
und auch daran kann ich sicher viel weiter ändern, aber auch das wird wieder schmerzhaft sein und gefährlich und manchmal kotzt es mich einfach an, und ich denke: andere ham so viel mitbekommen an angenommen sein und selbstverständlichem miteinander, da könn die mir doch mal 'n stück von abgeben die mistkäfer. menschen sind doch einfach scheiße. erst machen sie einen kaputt, und dann muss man funktionieren und respektabel sein um sich in ihrer mitte aufhalten zu dürfen. andere menschen haben oft beziehungen in denen sie auch dann sein können, wenn es ihnen kacke geht, wenn sie ineffizient und irrational sind. den grad von nähe hab ich noch nicht erreicht irgendwie.

und ich glaub speziell das nicht gönnen hat auch viel mit eigenen verboten zu tun. weil "die" sich viel erlauben und nehmen, was ich mich niemals trauen würde, weil mir schmerzhaft klar gemacht wurde dass es mir nicht zusteht übrhaupt irgendwas zu bekommen. aber das macht es ja bekanntlich nicht einfacher dass es eigenes_angeeignetes ist. außerdem sind die eben anders als ich, nicht solche monster mit denen man nichts zu tun haben will. und sich einzureden dass es anders ist kann verdammt daneben gehen.
und nur weil ich an mir arbeite und mich öffne ist es nun auch nicht plötzlich so dass menschen angesprungen kommen und mich mit einbeziehen wenn ich es grade brauche, wenn ich mich wieder mal als alien fühle dann am allerwenigsten. ;-) ach, inzwischen doch schon manchmal. all i can do ist to keep those moments precious an move on.
noch ein aspekt: wenn ich das gute das andere haben nicht sehen müsste, wäre es einfacher mein leben zu ertragen manchmal. aber einfach ist ja langweilig. insofern tut sich mir das problem umso mehr auf, je mehr ich mich auf andere einlasse, sie verstehe, ihr denken nachvollziehe, sehe wie sie umgehen mit ... wie sie angstfrei zugehen auf .... diese differenzen wahrzunehmen ist gleichzeitig wertvoll und schmerzhaft.
und ich glaub noch ein grund dafür ist dass in dem neid viel wut auf die steckt, die mir das genommen haben was ich hätte haben können. meine integrität, mein vertrauen, mein selbstbild, meine ruhe. wut auf die ungerechte welt.
insofern: ja der neid ist ein ansport, aber das "negative" geht dadurch nicht weg. da fällt mir jetzt der spruch ein von den ketten die man nicht spürt solange man sich nicht bewegt.
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Re: folgediskussion: neid

Beitragvon Zelma » 13. Jul 2013, 12:29

Derzeit stelle ich für mich vermehrt fest, dass ich neidisch werde, wenn ich junge Menschen sehe, die das machen was mir verwehrt war. Das alles werde ich nie bekommen können: deshalb Neid und keine Eifersucht.

Vor einigen Jahren hätte ich vermutlich dieses Gefühl abgeblockt, weil ich vielleicht auch aufgrund des Neides Missgunst gespürt hätte, was irgendwie verboten war. Heute spüre ich vor allem Trauer, aber auch Wut, die als Urspungsgefühl für mich mitschwingen. Es ist schwer, aber ich spüre, wenn ich mich mit diesen Ursprungsgefühlen auseinandersetze, bringt es mich weiter. Neid, Eifersucht und Missgunst halten mich nur auf, fühlen sich zwischenzeitlich wie "ausweichen" und Schutzmechanismen an, die ich heute nicht mehr so benötige wie früher.
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Re: folgediskussion: neid

Beitragvon Gast » 9. Sep 2013, 15:39

an vogel
versteckt:
]danke dir fürs teilen und stehen lassen. mir nutzt das, weil ich ganz viel von dem, was du da versteckt hast, kenne und es gut tut, das hier so ausformuliert stehen zu sehen. das hilft grad auch, ein kleines bißchen was von diesem alien-gefühl loszuwerden. danke für deine offenheit.
vogel hat geschrieben:insofern tut sich mir das problem umso mehr auf, je mehr ich mich auf andere einlasse, sie verstehe, ihr denken nachvollziehe, sehe wie sie umgehen mit ... wie sie angstfrei zugehen auf .... diese differenzen wahrzunehmen ist gleichzeitig wertvoll und schmerzhaft.

ich würd dich gerne fragen, was es für dich wertvoll macht, diese differenzen wahrzunehmen.
mir erscheint das grad bloß schmerzhaft. wenn ich mich solchen wahrnehmungen aussetze, zerreißt es mich immer mal wieder schier vor neid (immer dann, wenn mich nicht die scham befällt). und oft tritt dann unweigerlich und ganz aprupt eiskalte verachtung auf oder auch rasende wut, verbunden mit mir unerträglichen impulsen grausam zu werden oder brutal.
ich muss dann so viel energie aufwenden, um gegen diese impulse anzukämpfen, dass das oft meine ganze kraft bindet. ich bin dann nur noch in inneren kämpfen gefangen (die ich oft selbst nichtmal durchschaue). wirkliche begegnung mit anderen menschen ist dann nicht mehr möglich. das einzige was mir hilft, diese quälenden situationen zu beenden, ist kompletter äußerer rückzug

hm, ist schon recht lange her, dass du deins geschrieben hast... und nachdem ich jetzt ne ganze weile über meinem gebrütet hab, bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob das hier überhaupt passt :???:
:scratchhead: wills aber auch nicht löschen
musst ja nicht antworten
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Re: folgediskussion: neid

Beitragvon vogel » 9. Sep 2013, 20:34

hallo gast,

ich hab wirklich sehr mich gefreut dass du - auch nach der zeit - mit meinem geschriebenen was anfangen konntest und mag dir gerne antworten, aber die pozessoren in meinem gehirn sind grade etwas ausgelastet oder ausgeknockt und deswegen würd ich das lieber gerne später machen, weil sonst kommt nur schrunz dabei heraus.
(z.b. zu sätze die über zwei zeilen gehen. :kicher: )

ich kann leider grade nicht so abschätzen wann.

lieben gruß
ich
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Re: folgediskussion: neid

Beitragvon Gast » 9. Sep 2013, 21:08

vogel hat geschrieben: die pozessoren in meinem gehirn sind grade etwas ausgelastet oder ausgeknockt

ohwei- dann lass die sich besser erstmal abkühlen. antwort hat zeit. freu mich, dass du dich gefreut hast. :hallo:
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Re: folgediskussion: neid

Beitragvon vogel » 14. Sep 2013, 22:31

Hallo Gast,

ich versuche es mal.

Ich hoffe, ich habe deine Frage richtig verstanden.
Wenn meine Antwort daneben trifft, frag gerne noch mal nach.
Ich hoffe es ist okay wenn ich offen antworte.

Wertvoll ist daran, dass ich sehe: So geht es auch.
Man muss nicht so viel Angst haben.
Man muss sich nicht so fern halten von anderen Menschen.
...
Eine Leichtigkeit die andere Leben, die man selber nicht kennt, aber vielleicht zumindest stückweise erreichen kann.
Ein Durchbrechen der eigenen Normalität.
Möglichkeiten, auch wenn man sie selbst nicht direkt teilen kann.
Auch wenn es zunächst vielleicht echt eher weh tut und oft sau-ungerecht erscheint.

Die Impulse die du beschreibst kenne ich auch.
Oder dass ich das was ich nicht haben kann einfach abwerte.
Oder andere Menschen abwerte, damit ich sie nicht beneiden muss um das was sie können, was ich nicht kann.

Witzig, genau an dem Tag an dem du mir geschrieben hast habe ich mich mit einer Bekannten_Freundin unterhalten und das Thema gestreift. Sie ist jemand die sehr viel Nähe hat mit anderen Menschen und wenn sie z.B. traurig ist geht sie zu irgendwem kuscheln. Ich bin jemand die viel Probleme hat Körperkontakt überhaupt zuzulassen, geschweige denn danach zu fragen. Ich sagte ihr dass ich es toll finde dass sie das kann und sie darum ein wenig beneide, und sie sagte, dass ich dafür Sachen kann, die sie nicht kann. Zum Beispiel alleine sein, das kann sie nicht gut. Einen Abend alleine in ihrem Zimmer zu verbringen ist für sie ein anspruchsvolles Projekt. Das war mir in dem Moment nicht bewußt. Im ersten Moment habe ich es nicht ernst genommen was sie gesagt hat, aber dann ist mir bewußt geworden, dass ich die Unabhängigkeit die ich aus dem alleinseinkönnen ziehe auch mag und nicht so gerne aufgeben würde. Auch wenn ich mich manchmal sehr einsam fühle, würde ich ein Stück davon immer bewahren und mitnehmen wollen, auch wenn sich mein Leben wieder ändern sollte. Ich glaube, so ist es mit vielen Dingen.
(Oh je, das schreibe ich jetzt so, und grade heute Abend bin ich sehr gerne allein.... aber wenn ich das nächste mal in dieses fiese Einsamkeitsgefühl kippe, frag mich noch mal! ;-) )

Lieben Gruß
vogel
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Re: folgediskussion: neid

Beitragvon Gast » 15. Sep 2013, 22:15

hallo vogel,
ich hab gesehen, dass du geschrieben hast und bastel jetzt schon den ganzen abend an ner antwort.... aber irgendwie... das is grad so zäh... ich gebs jetzt auf. für heute abend. will ja schließlich auch keinen schrunz schreiben.
lieben gruß dir
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