raus finden

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Re: raus finden

Beitragvon kitsune » 2. Dez 2013, 23:20

das klingt nach einer sehr wichtigen hoffnung,
verbunden aber auch mit einer ganzen menge druck.

kannst du von dem druck was wegnehmen, ohne die hoffnung aufzugeben?
dir einen schleichweg suchen - wie ist die vorstellung, über das nichtreden reden oder etwas in der richtung?
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Re: raus finden

Beitragvon Gast » 2. Dez 2013, 23:41

den such ich seit ich denken kann, den schleichweg.
über das nichtreden reden geht nicht.
sobald ich einen weg finde mich verständlich zu machen, kann ich den nicht mehr nutzen, weil ich mich selber nicht mehr verstehe, sobald der eindruck entsteht verstanden zu werden. weil dann schlagartig alles so durcheinander gerät und so unwirklich und unverständlich wird, dass es sich unmöglich in worte fassen läßt.
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Re: raus finden

Beitragvon kitsune » 2. Dez 2013, 23:44

kannst du es in was anderes als worte fassen?
in lieder, bilder, zeichen? darstellen mit symbolen. figuren mitbringen....?



da will was raus aber kann nicht,
oder soll was raus will aber nicht?

oder noch ganz anders?
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Re: raus finden

Beitragvon Gast » 3. Dez 2013, 00:06

da will was raus und soll aber kann nichht weils nicht darf.
wahrscheinlich stimmt das aber nicht. alles.
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Re: raus finden

Beitragvon Soy » 3. Dez 2013, 00:07

sobald ich einen weg finde mich verständlich zu machen, kann ich den nicht mehr nutzen, weil ich mich selber nicht mehr verstehe, sobald der eindruck entsteht verstanden zu werden. weil dann schlagartig alles so durcheinander gerät und so unwirklich und unverständlich wird, dass es sich unmöglich in worte fassen läßt.

ja
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Re: raus finden

Beitragvon kitsune » 3. Dez 2013, 08:16

wer verbietet das und was will er oder sie damit erreichen?
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Re: raus finden

Beitragvon kitsune » 5. Dez 2013, 19:52

hey,
wir gehts dir inzwischen mit dem bevorstehenden termin?
oder vielleicht war der sogar schon....
magst mal piepsen, wenn du in der gegend bist?
:hallo:

lieben gruß!
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Re: raus finden

Beitragvon Gast » 5. Dez 2013, 20:21

abgesagt hab ich den nicht. deshalb ist der morgen. ich habs nicht geschafft mir irgend ne stratigie oder so zurechtzulegen (weils mich immer weghaut, wen ich versuch da drüber nachzudenken).
eigentlich hät ich morgen frei gehabt, aber jetzt mussich vorher abeiten (weil jemand krank geworden ist). vielleicht ist das ganz gut. weil ich mich dann wenigstens vorher nicht so reindrehen kann.
ich glaub ich hab ziemlich angst.
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Re: raus finden

Beitragvon kitsune » 5. Dez 2013, 20:59

das ist bestimmt nicht schlecht mit dem arbeiten vorher.
du scheinst dir ne Menge Druck zu machen.

Ich wünsche dir dass du morgen gut durch den Tag kommst und der Termin okay wird.
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Re: raus finden

Beitragvon vogel » 5. Dez 2013, 23:44

Ich wünsch dir auch alles alles gute für den Termin.
Und auch fürs davor, und danach.
Wir sind, was wir sind. Und wir versuchen immer unser Bestes.
Es steht Ihnen nicht zu, die Kriterien festzulegen, nach denen man uns zu beurteilen hat.

Cpt. Jean-Luc Picard
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Re: raus finden

Beitragvon Gast » 22. Mai 2014, 22:53

das hatte nicht geklappt.
auch nicht als ich's dann im frühjahr nochmal versucht hab.
ich hatte mich dann zu ner ambulanten diagnostik angemeldet. im zi mannheim.
weil ich gehofft hatte, dass es irgendwie weiterhelfen könnte, nochmal ne einschätzung zu bekommen, von jemandem, der sich selbst für kompetent hält sowas einzuschätzen.
die schreiben das auf ihrer internetseite auch ausdrücklich, dass sie 'diagnostik und differenzialdiagnostik psychischer störungen und psychischer folgen somatischer erkrankungen' durchführen.
mich dorthin zu wenden, hätt' ich aber besser bleiben lassen.


versteckt weil lang und doof und ärgerlich und außerdem für andere bestimmt langweilig
versteckt:
ich war vier mal dort und hab zwar für meine vehältnisse viel sagen können, aber offenbar nicht genug.
nach dem ersten termin hat die gesagt, dass sie sowohl schizophrenie als auch borderlinestörung komplett ausschließt.
nach dem zweiten termin, und nachdem ich sie nochmal ausdrücklich auf die möglichkeit einer organischen ursache angesprochen hab, hat sie dann mit nem neurologen telefoniert, und mir zu beginn des dritten termins eröffnet, dass meine schwierigkeiten wohl wahrscheinlich durch die entzündungen im gehirn bedingt sind.
trotzdem hat sie mich dann noch einige dinge gefagt. auf die meisten ihrer fragen konnte ich ihr nicht antworten. aber zb auf die danach, ob sich mir immer wieder belastende bilder aufdrängen würden, hab ich ihr klar sagen können, dass das nicht so ist. und ich hatte da schon den eindruck, dass sie mir das nicht glaubt, denn sie hat immer wieder davon angefangen, und mir lang und breit erklärt, wie wichtig es doch wäre, über solche bilder zu sprechen und dass sich sonst an meinen problemen nichts ändern würde. und ich hab ihr daraufhin wiederholt gesagt, dass ich solche bilder aber nunmal nicht habe.
dann hab ich ihr am ende des termins noch alte arztberichte aus verschiedenen kliniken übergeben, um die sie mich gebeten hatte, und wir waren so verblieben, dass sie mir ihre einschätzung und diagnose per post zuschicken würde.
stattdessen bekam ich aber noch am selben abend eine mail von ihr, in der sie einen weiteren termin vorschlug und schrieb, sie fände es sehr wichtig noch einmal persönlich mit mir behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.
ich bin also noch ein viertes mal dort hin gefahren, aus der irrationale hoffnung heraus, sie könne vielleicht doch irgendwas empfehlen, das ich bisher noch nicht ausprobiert hab.

gestern war der, dieser vierte termin.
da hat sie dann gesagt, dass ich ihrer einschätzung nach eine ganz klassische posttraumatische belastungsstörung hab. und dass sie mir dazu rät dort am zi eine 12wöchige traumatherapie zu machen, in der es darum ginge, zu lernen, mit den bildern, die mich so belasten würden, anders umzugehen.
dass ich mich dazu aber dazu entscheiden müsse, über diese bilder zu sprechen. und dass sie zwar verstehen könne, dass diese entscheidung mir schwer falle, aber dass sie nötig sei, wenn ich etwas an meiner situation ändern wolle.
ich hab fast nicht glauben können, dass sie das sagt, und hab nicht noch ein weiteres mal versucht, ihr verständlich zu machen, dass ich überhaupt keine probleme mit irgendwelchen bildern hab. ich glaube, das wäre auch wirklich zwecklos gewesen.
die hatte sich das einfach irgendwie fest in den kopf gesetzt.
in ihrer mail hatte sie auch geschrieben, dass sie sich durch die arztbriefe in ihren vermutungen bestätigt sieht, aber auch in denen steht nichts von belastenden bildern. auch nicht von posttraumatischer belastungsstörung. die diagnosen, die darin gestellt werden, lauten schizophrenie (was sie ausschließt) borderlinestörung (was sie ausschließt) und dissoziative identitätsstörung (wozu sie sagt 'weiß ich nicht' in nem tonfall der nahelegt, dass sie es für unzutreffend hält - was sich mit meiner einschätzung deckt).
davon dass meine probleme hirnorganisch bedingten sein könnten hat sie nicht mehr gesprochen. warum auch immer. und ich hab vergessen nochmal danach zu fragen, weil ich einfach nur perplex war und auch irgendwie resigniert. außerdem glaub ich da auch nicht so richtig dran, weil es mir auch in den zeiten nicht besser ging, in denen in meinem gehirn nachweislich keine entzündungen waren.
ne stationäre therapie werde ich ganz sicher nicht machen. weil mich soviel kontakt mit menschen ,wie in sonem rahmen ja nunmal unvermeidlich ist, in allerkürzester zeit völlig destabilisiert.
und nach dieser schwachsinnsdiagnose kommt das dort schon gleich dreimal nicht in frage.

ich schreib das jetzt hier rein, weils mir grad richtig mies damit geht, und weil das deshalb irgendwo hin muss.
auch wenn das blöd ist nach so langer zeit.
aber ich weiß nicht, wohin sonst damit.
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Re: raus finden

Beitragvon stachelfisch » 22. Mai 2014, 23:02

hey du, womit genau geht es dir mies?
ihr mich auch
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Re: raus finden

Beitragvon Gast » 22. Mai 2014, 23:11

damit dass ich mich nicht verständlich machen kann.
dass überhaupt kontakt mit menschen so schwierig bis unmöglich ist.
und das ich keinen ansatz finde da was dran zu ändern.
und das mir auch niemand einen sagen kann. weil ich mich nicht verständlich machen kann.
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Re: raus finden

Beitragvon Gast » 23. Mai 2014, 01:16

dass das völlig aussichtslos ist, das irgendwie nochmal ändern zu können oder es auch nur zu verstehen.
dass die mir einfach nicht geglaubt hat. obwohl ich ihr das bestimmt mindestens fünf mal gesagt hab.
dass ich's so wie's ist nicht mehr aushalte und gleichzeitig weiß, dass das noch ewig so weitergehen kann, weil's nähmlich schon ewig so geht und weil's ganz egal was ich auch versuche und wie ich mich auch anstrenge immer so weiter gegangen ist auch wenn ich schon abertausende male das gefühl hatte, es wäre keinen einzigen moment mehr aushaltbar so. dass ich's dann eben doch aushalte, weil ich gar keine wahl hab und offenbar zu zäh bin um einfach dran zu krepieren.
dass ich nicht weiß, was ich noch machen soll.
dass es nichts gibt, was ich tun könnte.
und dass ich gleichzeitig aber das gefühl hab mich nur nicht genug anzustrengen und also selbst schuld zu sein.
und dass ich nicht weiß wohin mit der wut über die situation.
und dass ich mich schon wieder total verlogen fühle so als würd ich hier dinge schreiben, die gar nicht stimmen.
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Re: raus finden

Beitragvon stachelfisch » 23. Mai 2014, 07:44

das hört sich ganz schön beschissen an
wie wenn du zum arzt gehst und über schmerzen klagst und er keinen grund dafür findet- dir dann medikamente gegen haarausfall verschreibt, den du nicht hast, und einen arm eingipsen will, der nicht gebrochen ist.


mit welchen beschwerden bist du denn ins zi gegangen? und warum versteift die sich so auf irgendwelchge belastenden bilder?
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