way und *v*, abgetrennt aus "Ich bin...."

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way und *v*, abgetrennt aus "Ich bin...."

Beitragvon way » 25. Jun 2014, 17:36

...feige hab Angst.
das ist ein unterschied. Oder?
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Re: Ich bin....

Beitragvon vogel » 25. Jun 2014, 18:35

ja, das ist definitiv ein unterschied! das erste ist eine abwertung, das zweite eine feststellung. :-)

... ziemlich am arsch und innerlich auf der kippe, aber ... irgendwie.... leuchtet da noch was.
Wir sind, was wir sind. Und wir versuchen immer unser Bestes.
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Re: Ich bin....

Beitragvon way » 25. Jun 2014, 18:50

vogel hat geschrieben:ja, das ist definitiv ein unterschied! das erste ist eine abwertung, das zweite eine feststellung. :-)


stimmt, danke.
das gefühl hat sich erledigt. danach habe ich das gemacht wovor ich angst hatte. und meine befürchtungen sind teilweise eingetroffen. und dieser Teil reicht, dass...
ich bin enttäuscht, verletzt, wütend, traurig und stehe am Rand eines großen dunklen Lochs.

vogel hat geschrieben:... ziemlich am arsch und innerlich auf der kippe, aber ... irgendwie.... leuchtet da noch was.

das ist gut. ich denke es ist wichtig, dass du den blick auf das gerichtet hältst, was da leuchtet.


geht mir ja ähnlich. wenn ich jetzt in das dunkle loch gucke, falle ich bestimmt rein. eigentlcih will ich da nicht hin.
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Re: Ich bin....

Beitragvon *v* » 25. Jun 2014, 18:55

... bin frage mich (und deshalb dich) was du wohl bräuchtest um nicht in das loch zu fallen?
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Re: Ich bin....

Beitragvon way » 25. Jun 2014, 19:06

erstmal brauche ich, dass die gefühle da sein dürfen - dass die Kleine in mir das äußern darf. tut sie, darf sie. ich schreibe, damit findet das seinen weg raus.
die kleine braucht trost, den geb ich ihr so gut ich kann oder sorge dafür dass der trost von jemand anders kommt. weil ich bin ja erwachsen und kann mich um die kleine kümmern (oder dafür sorgen, dass sich jemand kümmert, eben. aber das ist ja irgendwie auch kümmern von mir).
wenn sie genug geweint hat, wird sie auch sehen können, dass es auch gutes an der sache gibt.

wenn sich keiner um die Kleine kümmern würde, sondern sie sich mit ihrem schmerz allein fühlen würde, würde sie ins loch fallen.

ich glaube, so ungefähr ist das.

ich brauch also:
schreiben
jemand der mir zuhört oder -liest
die versicherung, dass ich nicht alleine damit bin
trost
zeit
...??

trost.
kann verschieden aussehen.
ich mach mir jetzt Kartoffelbrei. :ja: (muss mal nachsehn, ob ich noch kartoffeln hab...)
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Re: Ich bin....

Beitragvon *v* » 25. Jun 2014, 19:10

... hier und lese dir zu. :ja:
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Re: Ich bin....

Beitragvon way » 25. Jun 2014, 19:17

oh toll.
dann darf ich dir auch ein bisschen was erzählen?
versteckt:
mein vater hat mich vorhin total enttäuscht.
er hatte im letzten telfonat gesagt, dass sie (er und meine stiefmutter) nächsten sonntag ja vielleicht zu mir kommen können. er wollte das mit ihr absprechen. danach hatten wir noch nicht wieder gesprochen, bis vorhin.
sie wusste nichts davon. er hat es vergessen, ihr zu erzählen, die ganze zeit. jetzt fahren sie stattdessen wahrscheinlich zu meiner schwester.
fühle mich, als sei ich total unwichtig. ihnen egal.
ach, noch mehr- zu kompliziert, das auch zu schreiben hier.

musst du nicht verstehen, weil es dazu eine vorgeschichte gibt, natürlich. sonst wäre das kein drama.
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Re: Ich bin....

Beitragvon *v* » 25. Jun 2014, 19:23

versteckt:
ja, wenn es keine vorgeschichte gäbe, wäre es kein drama. aber da es nunmal traurig, enttäsuchend und alldas ist, wünsch ich deiner kleinen, dass du sie gut trösten kannst. weil das voll doof ist wenn man sich so unwichtig fühlt bei jemand, den man so lieb hat.

:drehblume:

und dir als gesamtperson wünsch ich, dass du gut auf dich aufpasst im kontakt mit denen.


lieben gruß
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Re: Ich bin....

Beitragvon way » 25. Jun 2014, 19:30

versteckt:
*v* hat geschrieben:[spoiler=]ja, wenn es keine vorgeschichte gäbe, wäre es kein drama. aber da es nunmal traurig, enttäsuchend und alldas ist, wünsch ich deiner kleinen, dass du sie gut trösten kannst. weil das voll doof ist wenn man sich so unwichtig fühlt bei jemand, den man so lieb hat.

:drehblume:

und dir als gesamtperson wünsch ich, dass du gut auf dich aufpasst im kontakt mit denen.

lieben gruß


ja, das trösten wird dieses mal ganz gut gehen, ich habe da ein gutes gefühl. weiß ja inzwischen, wie ich das machen kann und denke, heute gehts auch.

auf mich gut aufpassen, im kontakt mit denen, das ist schwieriger. weil ich bisher auf mich aufgepasst habe, mich geschützt habe, indem ich mich von Ihnen zurückgezogen habe. zu viel. Aber ich möchte die Distanz nicht mehr, ich brauch meinen Papa. aber ich habe angst, die distanz zu verringern, und was dann passieren kann, sehe ich ja gerade. sch---zwickmühle. mag ja nicht jedesmal hinterher den tröster für die kleine machen. eigentlcih wollte ich neues vertrauen lernen. wie, wenn es sofort enttäuscht wird? - das wird schwerer als gedacht.

auf jeden fall danke für die netten worte. und das zulesen. ist grad echt gut :)
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Re: Ich bin....

Beitragvon *v* » 25. Jun 2014, 19:36

versteckt:
ich brauch meinen Papa.

wofür?

hmmm... du wirst ja deine gründe, erfahrungen, gehabt haben, warum du dich zurückgezogen hast.
ist seitdem etwas passiert, was die änderung begründet?



meiner meinung nach hat vertrauen mehrere dimensionen. eine ist das vertrauen in die andere person. das andere ist das vertrauen in mich, dass ich im kontakt gut auf mich achtgebe, meine grenzen wahre und erfahrungen nicht vergesse. was nicht heißt, dass es keine neuen erfahrungen geben kann. aber die alten sind ja gemacht und wie soll mein innen mir vertrauen, wenn ich sie einfach ausblende?

hier schreibt eine, die selbst den kontakt zu ihren eltern abgebrochen hat, ... vor dem hintergrund kannst du mich lesen. ich hab lange dazu gebraucht. ich weiß dass das nicht der weg für alle ist. ich schreib es nur dazu, ... hm damit du mich besser einschätzen kannst oder so.
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Re: Ich bin....

Beitragvon way » 25. Jun 2014, 20:21

versteckt:
*v* hat geschrieben:hier schreibt eine, die selbst den kontakt zu ihren eltern abgebrochen hat, ... vor dem hintergrund kannst du mich lesen. ich hab lange dazu gebraucht. ich weiß dass das nicht der weg für alle ist. ich schreib es nur dazu, ... hm damit du mich besser einschätzen kannst oder so.

Danke, dass du das dazu schreibst.
darf ich fragen, inwiefern geht es dir damit besser?
was hast du dadurch gewonnen, welchen preis hat es?

*v* hat geschrieben:
ich brauch meinen Papa.

wofür?
*v* hat geschrieben:hmmm... du wirst ja deine gründe, erfahrungen, gehabt haben, warum du dich zurückgezogen hast.
ist seitdem etwas passiert, was die änderung begründet?


wofür ich ihn brauche?
das kann ich so nicht beantworten.
vielleicht sollte ich schreiben "es fühlt sich an, als brauche ich ihn"
hmmm...
wenn er mir sagt dass er gern mit mir telefoniert, oder mich vermisst hat oder irgendwas ähnliches, dann fühlt sich das gut an.
Ich wünschte, ich könnte mich wieder so anlehnen an meinen starken Papa, wie als Kind. das vertrauen ging verloren und der (hauptsächlich innerliche) rückzug war mein schutz.

ich vermisse ihn aber. und das war immer schon so, glaube ich. nur habe ich mir durch dem schutz auch die nähe genommen.
vielleicht ist was sich verändert hat, dass ich jetzt halt und sicherheit stückweise an anderer stelle finde, so dass ich meinen Rückzug-Schutz langsam aufgeben könnte. und weil ich ihn vermisse (oder das anlehnen), möchte ich das auch.



*v* hat geschrieben:meiner meinung nach hat vertrauen mehrere dimensionen. eine ist das vertrauen in die andere person. das andere ist das vertrauen in mich, dass ich im kontakt gut auf mich achtgebe, meine grenzen wahre und erfahrungen nicht vergesse. was nicht heißt, dass es keine neuen erfahrungen geben kann. aber die alten sind ja gemacht und wie soll mein innen mir vertrauen, wenn ich sie einfach ausblende?


nein, erfahrungen muss man nicht vergessen, ausblenden. das ist nicht gut. denn dann stecke ich meine grenzen nicht richtig.
die frage ist, an welcher stelle stecke ich die grenzen? im moment denke ich dass es sich lohnen könnte, sie ein stück zu verschieben. um neue erfahrungen zu machen, dadurch wieder mehr nähe zulassen zu können und dadurch etwas zu bekommen, was mir gut tut: die Liebe meines Vaters.

aber ja, ich muss dabei natürlich gut auf mich acht geben. da ist es gerade gut, dass mir jemand hilft, das zu lernen.

ich stimme dir also zu, vertrauen hat verschiedene dimensionen.
und für mich noch eine, nämlich das vertrauen in Gott- seit das langsam wächst, werde ich gelassener und habe mehr mut, weil ich die sicherheit von jemandem habe, der hinter mir steht, komme was wolle.

lieben gruß
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Re: Ich bin....

Beitragvon *v* » 25. Jun 2014, 20:34

... ganz müde und antworte später dir, grade geht nich mehr. :? :-( :hallo:
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Re: Ich bin....

Beitragvon stachelfisch » 25. Jun 2014, 20:36

way, vogel,... wollt ihr eure unterhaltung hier weiterführen oder möchtet ihr sie lieber abgetrennt haben?
mir persönlich ist es egal. wie gehts euch damit?
ihr mich auch
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Re: Ich bin....

Beitragvon way » 25. Jun 2014, 20:47

... ganz müde und antworte später dir, grade geht nich mehr. :? :-( :hallo:

kein problem :hallo:

stachelfisch hat geschrieben:way, vogel,... wollt ihr eure unterhaltung hier weiterführen oder möchtet ihr sie lieber abgetrennt haben?
mir persönlich ist es egal. wie gehts euch damit?


mir ist es auch egal, ich würde es gerne vogel überlassen. kommt ja auch darauf an wie lange die unterhaltung überhaupt weiter geht.
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Re: Ich bin....

Beitragvon *v* » 25. Jun 2014, 20:58

vom entshceidungentreffen grade überfordert... ;-) :shame: is aber nich wichtig oder is es?
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