zitate und sprüche

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zitate und sprüche

Beitragvon kitsune » 21. Feb 2013, 00:06

"absolutes are quicksilver"
jenny holzer
We don't see things as they are. We see them as we are.
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Re: zitate und sprüche

Beitragvon kitsune » 21. Feb 2013, 00:10

"Egoismus besteht nicht darin, dass man sein Leben nach seinen Wünschen lebt,
sondern darin, dass man von anderen verlangt, dass sie so leben, wie man es wünscht."
Oscar Wilde
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Re: zitate und sprüche

Beitragvon kitsune » 21. Feb 2013, 14:08

“Introspection is a devouring monster. You have to feed it with much material, much experience, many people, many places, many loves, many creations, and then it ceases feeding on you.”
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Re: zitate und sprüche

Beitragvon stachelfisch » 26. Feb 2013, 16:52

...eigentlich kaum bekommen kann... ein träumer...
versteckt:
mss nur irgendwo hin, hat keinen tieferen sinn für den leser ;)
ihr mich auch
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Re: zitate und sprüche

Beitragvon Gast » 7. Mär 2013, 12:16

Rettet den Wald - esst mehr Spechte
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Re: zitate und sprüche

Beitragvon Gast » 14. Mär 2013, 01:26

“Human beings can reach such desperate solitude that they may cross a boundary beyond which words cannot serve, and at such moments there is nothing left for them but to bark.”
― Anaïs Nin
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Re: zitate und sprüche

Beitragvon ehemalig » 14. Mär 2013, 10:52

Johann Wolfgang von Goethe
Faust
erster Teil, Studierzimmer (1)

Faust.
Wie nennst du dich?

Mephistopheles.
Die Frage scheint mir klein
Für einen, der das Wort so sehr verachtet,
Der, weit entfernt von allem Schein,
Nur in der Wesen Tiefe trachtet.

Faust.
Bei euch, ihr Herrn, kann man das Wesen
Gewöhnlich aus dem Namen lesen,
Wo es sich allzu deutlich weist,
Wenn man euch Fliegengott, Verderber, Lügner heißt.
Nun gut, wer bist du denn?

Mephistopheles.
Ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

Faust.
Was ist mit diesem Rätselwort gemeint?

Mephistopheles.
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum besser wär’s, dass nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.

Faust.
Du nennst dich einen Teil und stehst doch ganz vor mir?

Mephistopheles.
Bescheidne Wahrheit sprech’ ich dir.
Wenn sich der Mensch, die kleine Narrenwelt,
Gewöhnlich für ein Ganzes hält –
Ich bin ein Teil des Teils, der anfangs alles war,
Ein Teil der Finsternis, die sich das Licht gebar,
Das stolze Licht, das nun der Mutter Nacht
Den alten Rang, den Raum ihr streitig macht,
Und doch gelingt’s ihm nicht, da es, soviel es strebt,
Verhaftet an den Körpern klebt.
Von Körpern strömt’s, die Körper macht es schön,
Ein Körper hemmt’s auf seinem Gange;
So, hoff’ ich, dauert es nicht lange,
Und mit den Körpern wird’s zugrunde gehn.

Faust.
Nun kenn’ ich deine würd’gen Pflichten!
Du kannst im Großen nichts vernichten
Und fängst es nun im Kleinen an.

Mephistopheles.
Und freilich ist nicht viel damit getan.
Was sich dem Nichts entgegenstellt,
Das Etwas, diese plumpe Welt,
So viel als ich schon unternommen,
Ich wusste nicht ihr beizukommen
Mit Wellen, Stürmen, Schütteln, Brand –
Geruhig bleibt am Ende Meer und Land!
Und dem verdammten Zeug, der Tier- und Menschenbrut,
Dem ist nun gar nichts anzuhaben:
Wie viele hab’ ich schon begraben!
Und immer zirkuliert ein neues, frisches Blut.
So geht es fort, man möchte rasend werden!
Der Luft, dem Wasser, wie der Erden
Entwinden tausend Keime sich,
Im Trocknen, Feuchten, Warmen, Kalten!
Hätt’ ich mir nicht die Flamme vorbehalten,
Ich hätte nichts Aparts für mich.

Faust.
So setzest du der ewig regen,
Der heilsam schaffenden Gewalt
Die kalte Teufelsfaust entgegen,
Die sich vergebens tückisch ballt!
Was anders suche zu beginnen,
Des Chaos wunderlicher Sohn!

Mephistopheles.
Wir wollen wirklich uns besinnen,
Die nächsten Male mehr davon!
Dürft’ ich wohl diesmal mich entfernen?

Faust.
Ich sehe nicht, warum du fragst.
Ich habe jetzt dich kennen lernen,
Besuche nun mich, wie du magst.
Hier ist das Fenster, hier die Türe,
Ein Rauchfang ist dir auch gewiss.

Mephistopheles.
Gesteh’ ich’s nur! Dass ich hinausspaziere,
Verbietet mir ein kleines Hindernis,
Der Drudenfuß auf Eurer Schwelle –

Faust.
Das Pentagramma macht dir Pein?
Ei sage mir, du Sohn der Hölle,
Wenn das dich bannt, wie kamst du denn herein?
Wie ward ein solcher Geist betrogen?

Mephistopheles.
Beschaut es recht! Es ist nicht gut gezogen;
Der eine Winkel, der nach außen zu,
Ist, wie du siehst, ein wenig offen.

Faust.
Das hat der Zufall gut getroffen!
Und mein Gefangner wärst denn du?
Das ist von ungefähr gelungen!

Mephistopheles.
Der Pudel merkte nichts, als er herein gesprungen,
Die Sache sieht jetzt anders aus:
Der Teufel kann nicht aus dem Haus.

Faust.
Doch warum gehst du nicht durchs Fenster?

Mephistopheles.
’s ist ein Gesetz der Teufel und Gespenster:
Wo sie hereingeschlüpft, da müssen sie hinaus.
Das erste steht uns frei, beim zweiten sind wir Knechte.

Faust.
Die Hölle selbst hat ihre Rechte?
Das find’ ich gut, da ließe sich ein Pakt,
Und sicher wohl, mit euch, ihr Herren, schließen?

Mephistopheles.
Was man verspricht, das sollst du rein genießen,
Dir wird davon nichts abgezwackt.
Doch das ist nicht so kurz zu fassen,
Und wir besprechen das zunächst;
Doch jetzo bitt’ ich hoch und höchst,
Für dieses Mal mich zu entlassen.

Faust.
So bleibe doch noch einen Augenblick,
Um mir erst gute Mär zu sagen.

Mephistopheles.
Jetzt lass mich los! Ich komme bald zurück,
Dann magst du nach Belieben fragen.

Faust.
Ich habe dir nicht nachgestellt,
Bist du doch selbst ins Garn gegangen.
Den Teufel halte, wer ihn hält!
Er wird ihn nicht so bald zum zweiten Male fangen.

Mephistopheles.
Wenn dir’s beliebt, so bin ich auch bereit,
Dir zur Gesellschaft hier zu bleiben;
Doch mit Bedingnis, dir die Zeit
Durch meine Künste würdig zu vertreiben.
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Re: zitate und sprüche

Beitragvon - - - » 14. Mär 2013, 22:00

ein aus dem kopf-ungefähr-zitat:

man wird entweder als hund geboren oder als wolf. wird man als hund geboren, so zieht man den schwanz ein, wenn man geschlagen wird und versucht, sich anzupassen. wird man als wolf geboren, beißt man bis zum letzten atemzug in den stock, der einen schlägt
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Re: zitate und sprüche

Beitragvon kitsune » 27. Mär 2013, 16:37

“Do you know what the mathematical expression is for longing? ...
The negative numbers.
The formalization of the feeling that you are missing something.”

― Peter Høeg, Smilla's Sense of Snow
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Re: zitate und sprüche

Beitragvon regenbogenfisch » 30. Mär 2013, 12:49

Das Hässliche und Gemeine steckt das Schöne und Edle mit seiner Fäulnis an, und zusammen verrottet und verwest es.
Jack London
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Re: zitate und sprüche

Beitragvon ehemalig » 31. Mär 2013, 01:55

sprichtwort hat geschrieben:"Das Leben verlangt von uns sehr oft,
dass wir Dinge wegstecken müssen,
für wir gar keine Taschen haben"
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Re: zitate und sprüche

Beitragvon ehemalig » 1. Apr 2013, 13:50

Andreas Tenzer hat geschrieben:Sehnsucht ist der verträumte Blick
eines geflügelten Herzens
aus dem verschlossenen Vogelkäfig.
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Re: zitate und sprüche

Beitragvon regenbogenfisch » 3. Apr 2013, 20:22

Erst kommt das Fressen, dann die Moral . :notamused:
B. Brecht
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Re: zitate und sprüche

Beitragvon kitsune » 20. Apr 2013, 00:02

Der Mensch kann nicht leben ohne ein dauerndes Vertrauen zu etwas Unzerstörbarem in sich, wobei sowohl das Unzerstörbare als auch das Vertrauen ihm dauernd verborgen bleiben können.
Franz Kafka
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Re: zitate und sprüche

Beitragvon Gast » 15. Mai 2013, 23:11

its not the bullet
that kills you
oh no.

its the hole
its the hole
its the hole
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